Rückschau

1. ISMJ 2015/16 – Verbindende Geschichten

Die erste Projektwoche der ISMJ in Wien fand im August 2015 statt und stand unter dem Thema Migration. Im Fokus standen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen aus der Ukraine nach Österreich gekommen sind. Dabei entstanden die vier Projekte „Realitycheck“„Calling home“„Successful Migration“ und „Art moves“. Bei der Recherche in Wien lernten die TeilnehmerInnen nicht nur interessante Geschichten, sondern auch kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der journalistischen Arbeit kennen.

Propaganda war das zentrale Thema der vier Projekte „Fleeing Propaganda“„Erasing Communism“„Propaganda in Crimea“ und „Fake“ während der zweiten Projektwoche im Februar 2016 in Lemberg, Ukraine. Alle Gruppen interpretierten das Thema auf eine andere Art und Weise und sprachen mit Menschen unterschiedlicher Bereiche.

Eindrücke der 1. ISMJ 2015/16

Vorträge über die Geschichte, das Mediensystem und journalistisches Arbeiten im Krieg vermittelten den österreichischen TeilnehmerInnen zudem einen besseren Eindruck über die aktuelle politische Situation in der Ukraine.

 

2. ISMJ 2016 – Keys to Good Governance

Ab dem zweiten Durchgang verständigten sich die Projektpartner auf ein einheitliches Schwerpunktthema für beide Projektwochen. Die zweite Ausgabe der International School of Multimedia Journalism fand im Juli und August 2016 in Wien und Lemberg zum Thema Good Governance statt.

Dabei entstanden in Wien die vier Projekte „Food Safety“, „Transparency: A key to good governance“, „Cycling into a better future“ und „Volunteering“. In der zweiten Projektwoche in Lemberg entstanden die Projektarbeiten “Bus to Pluto“, “Follow the dog“, “The Grand Lviv Cinema Hall” and “Building Trust: One Smile At A Time“.

Alle Arbeiten rückten Projekte, Initiativen und Menschen in den Vordergrund und beleuchteten unterschiedliche Aspekte von Good Governance. Bei der Recherche lernten so die TeilnehmerInnen nicht nur interessante Geschichten, sondern auch kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der journalistischen Arbeit kennen und entwickelten so ein besseres Verständnis für die Länder und ihre Gewohnheiten.

Eindrücke der 2. ISMJ 2016

Abgerundet wurde das Programm in Wien mit Besuchen bei der APA, im Haus der EU und durch Vorträge über das österreichische Mediensystem und die Arbeitsschwerpunkte der OSZE. In Lemberg standen Vorträge etwa über die Krimtataren sowie ein Ausflug in das Lemberger Umland auf dem Programm.

3. ISMJ 2017 – Ökologie

Im Jahr 2017 stand die ISMJ ganz im Zeichen des Themas Ökologie; die Projektwochen wurden dabei auf Februar (Wien) und Juli (Lemberg) festgelegt. Ein Vorgehen das sich bewährt hatte und in den darauffolgenden Jahren beibehalten wurde.

Im Fokus der Projektarbeiten standen die zentralen Themen Lebensmittelverschwendung, Food Sharing, Eco-Technologien, Wasserversorgung oder die Abfallwirtschaft einer Millionenstadt. Dabei setzten sich die TeilnehmerInnen unter anderem mit folgenden Fragen auseinander: Wie können wir Lebensmittelverschwendung vermeiden, mit welchen Technologien können wir den Planeten retten oder welche Maßnahmen gibt es in Österreich und in anderen Ländern, um Müll zu vermeiden?

Bei Vorträgen der MA 22 – der Umweltschutzabteilung der Stadt Wien und dem Österreichischen Ökologischen Institut – erhielten die TeilnehmerInnen Einblicke in die aktuellen Ökologie-Schwerpunkte in Österreich. Das Programm wurde mit einer Exkursion zur Tageszeitung “Der Standard” und einer Führung durch das Wiener Rathaus abgerundet.

Eindrücke der 3. ISMJ 2017

In der zweiten Projektwoche in Lemberg entstanden die vier Projekte “Sustainable LVIVing“, “The Sound of Noise“, “By Bread Alone“, “EarthWorkers” und “Bear Necessities“.

 

 

4. ISMJ 2017 – Creative Industries

Die vierte ISMJ fand 2018 zum Thema Creative Industries statt. Von Virtual Reality, über Freiräume in der Stadt, Barrierefreiheit auf Webseiten und Apps, Straßenmusik in Wien oder Gleichberechtigung in der Kreativindustrie griffen die TeilnehmerInnen die unterschiedlichsten Themen auf und zeigt so auch die Bedeutung und den Einfluss der Kreativindustrie auf unseren Alltag.

Die Studierenden hatten neben großem zeitlichen Druck auch sprachliche wie kulturelle Hürden zu meistern. Input erhielten die Studierenden bei einem Vortrag des Kreativzentrum der Wirtschaftsagentur Wien. Abgerundet wurde das Programm durch eine Führung durch das Wiener Rathaus, bei der Barbara Novak, Abgeordnete zum Wiener Landtag, einen Einblick in die Smart City Strategie der Stadt Wien gab.

Die zweite Projektwoche fand Anfang Juli 2018 an der Ukrainischen Katholischen Universität in Lemberg, Ukraine statt. Neben einem Vortrag über wirtschaftliche Entwicklungen und Abhängigkeiten in der Kreativwirtschaft besichtigten die TeilnehmerInnen ein ehemaliges und nun neubespieltes Fabrikgelände mit Konzertsälen und Galerien, das !FESTrepublic.

Eindrücke der 4. ISMJ 2018

In den Projektarbeiten setzten sich die TeilnehmerInnen mit den verschiedensten Themen auseinander, darunter die Revitalisierung von Industriebrachen (“Mind the Gap“), das Stadtmarketing von Lviv (“Branding Lviv“), der Renaissance verschollener Musikinstrumente (“Hurdy Gordiy“), Videospiele für ältere Menschen (“Grandpixels“) sowie der Street Art-Szene in Lviv (“Muralization“).